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Super Mario Party im Test - Auch auf der Switch kann gefeiert werden

Das Mario Party-Debüt auf Nintendos Hybridkonsole kehrt ein Stückweit zu den Serienwurzeln zurück und setzt mehr denn je auf den Koop-Modus. Eine gute Entscheidung, wie unser Test zeigt.

von Tobias Veltin,
05.10.2018 17:15 Uhr

Super Mario Party im Test für Nintendo Switch.Super Mario Party im Test für Nintendo Switch.

In einem Punkt überflügelt Super Mario Party seine insgesamt zehn Vorgänger direkt vom Start weg: Mit 20 spielbaren Charakteren bietet es die größte Figurenauswahl in der mittlerweile zwanzigjährigen Seriengeschichte.

Schön: Neben den üblichen Verdächtigen wie Mario, Yoshi, Peach und Wario feiern zwei unbekanntere Charaktere ihr Mario Party-Debüt, nämlich Maulwurf Monty Mole und Koopa-Dame Pom Pom.

Kern von Super Mario Party sind ganz serientypisch die Minispiele. 80 Stück sind es insgesamt, aufgeteilt in Jeder-gegen-Jeden, 1-gegen-3, 2-gegen-2 und Koop-Varianten.

Die Qualität bewegt sich dabei zwar auf stets sehr simplem, aber fast durchgehend auch auf gutem Niveau. Beispielsweise müsst ihr auf einem Hindernis-Parcours Stachelfallen ausweichen und möglichst viele Münzen einsammeln, auf einem Dreirad um die Wette fahren, euch im Memory-Stil bestimmte Karten merken, Pinguine zu ihrer Mama lotsen und vieles mehr.

In diesem Minispiel wird die Rumble-Funktion des Joy-Con benutzt, um vergrabene Schätze anzuzeigen.In diesem Minispiel wird die Rumble-Funktion des Joy-Con benutzt, um vergrabene Schätze anzuzeigen.

Der Clou bei Super Mario Party: Die Minispiele sind größtenteils auf die Joy-Con ausgelegt, nutzen also Vibrationsfunktion und Bewegungssensoren der kleinen Eingabegeräte. Und das wird in der Regel auch hervorragend umgesetzt, etwa wenn ihr durch schwenken einer Pfanne einen Tofuwürfel an allen Seiten gleichmäßig anbraten oder Schätze anhand der Rumble-Funktion erkennen und dann ausbuddeln müsst. Das hat allerdings auch den Nachteil, dass Super Mario ausschließlich mit den Joy-Con spielbar ist. Pro Controller werden ebenso wenig unterstützt wie der Handheld-Modus.

Endlich wieder so wie früher

Neben den eigentlichen Minispielen ist auch die Modiauswahl gelungen. Die - zumindest für alle Nostalgiker - wohl positivste Nachricht: Der spaßige Hauptmodus "Mario Party" verabschiedet sich von der ungeliebten "Alle fahren zusammen in einem Fahrzeug über das Brett"-Mechanik aus Mario Party 9 und Mario Party 10.

Stattdessen bewegt ihr die Figuren einzeln über die Spielbretter und sammelt Münzen und Sterne, um letztendlich den Sieg zu erringen. Nach jeder Runde startet ein Minispiel, alles also ganz in der Tradition der genialen ersten beiden Teile auf dem Nintendo 64.

Die Züge im Team-Abenteuer können – und sollten – besser geplant werden als beispielsweise im Mario Party-Modus.Die Züge im Team-Abenteuer können – und sollten – besser geplant werden als beispielsweise im Mario Party-Modus.

Naja, zumindest fast, denn auch in Super Mario Party könnt ihr besondere Würfel einsetzen oder Items kaufen, die euch dann beispielsweise mehr Schritte auf dem Feld bescheren.

Ganz ausbalanciert wirken diese Items allerdings nicht, mit der Goldröhre etwa beamt ihr euch genau vor ein Sternenfeld und habt das begehrte Objekt somit quasi sicher. Für lumpige 10 Goldmünzen ist dieses Item unserer Meinung nach zu stark. Auch sind die insgesamt nur vier Spielbretter zu klein und unspektakulär, etwas mehr hätten es ruhig sein dürfen.

Eine Flussfahrt, die ist lustig…

Daneben setzt Super Mario Party den Fokus ganz klar auf das Thema "Koop". Im Raft-Abenteuer paddelt ihr zu viert einen verzweigten Fluss hinunter und versucht innerhalb eines Zeitlimits an die Flussmündung zu gelangen. Den Timer füllt ihr unterwegs mit Minispielen auf, bei denen alle Spieler zusammenarbeiten müssen.

Das Teamgefühl kommt hier sehr schön rüber, allerdings zieht sich der Modus auch etwas in die Länge und es gibt lediglich zehn auf das Raft-Abenteuer zugeschnittene Minigames, schon im zweiten Durchgang seht ihr also bereits manche Spielchen zum wiederholten Mal.

 Die späteren Flussabschnitte im Raft-Abenteuer sind mit Sprungschanzen und deutlich mehr Hindernissen anspruchsvoller als zu Beginn. Die späteren Flussabschnitte im Raft-Abenteuer sind mit Sprungschanzen und deutlich mehr Hindernissen anspruchsvoller als zu Beginn.

Unser heimliches Highlight ist deswegen die "Partner-Party", in der jeweils zwei Zweier-Teams gegeneinander antreten. Die Augenzahlen beider Teammitglieder werden in diesem Modus addiert, jeder kann sich dann frei auf dem Feld bewegen, ähnlich wie im 3DS-Titel Mario Party: Star Rush. Kommen beide genau auf ein Sternenfeld, sackt ihr im Idealfall direkt zwei Sterne ein und Gegnern könnt ihr beim "Überholen" Münzen stibitzen, was den ganzen Modus herrlich kompetitiv und sogar ein wenig strategisch macht.

Mario Party auf dem 3DS
Unser Test zu Mario Party: The Top 100

Für Auflockerung sorgt der "Beat Bühne"-Modus, in dem ihr eine Reihe von Minispielen absolvieren müsst, bei denen Taktgefühl gefragt ist - das nutzt sich zwar recht schnell ab, eine Runde dauert meist aber auch nicht länger als fünf Minuten.

Das lässt sich schnell man zwischendurch starten, ohne dass man zu schnell "satt" wird. Außerdem könnt ihr wie gehabt Minispiele einzeln oder in einem kleinen Turnier nacheinander spielen, der Solo-Modus "Pfad der Prüfungen" enttäuscht dagegen. Denn einerseits müsst ihr ihn erst freispielen und andererseits klappert ihr hier recht lieblos einzelne Minispiele ab.

Nichts für Solisten

Ohnehin muss jedem potenziellen Käufer klar sein, dass Solo-Spieler kaum Spaß mit Super Mario Party haben werden.

Es ist zwar möglich, gegen drei CPU-Kontrahenten anzutreten, hier ärgert ihr euch dann allerdings schnell über deren manchmal schon unverschämtes Würfelglück und die unglaubliche Fähigkeit, bei Bonusfeldern nahezu immer die besten Items abzuräumen. Sicher, Glück ist seit jeher ein fester Bestandteil der Mario Party-Spiele, auffällig wird das aber insbesondere gegen die CPU-Kontrahenten.

Die Spiele auf der Beat-Bühne setzen hauptsächlich auf korrektes Drücken im Rhythmus der Musik.Die Spiele auf der Beat-Bühne setzen hauptsächlich auf korrektes Drücken im Rhythmus der Musik.

Immerhin relativiert sich das Würfelglück dann in den Minispielen, hier sind die KI-Gegner nämlich selbst auf der höchsten Stufe leicht - unserer Meinung nach sogar zu leicht - zu besiegen. Jedoch lassen sich die Züge der computergesteuerten Gegner nicht vorspulen oder gar überspringen, nervige "Downtimes", also lange Zeiten, in denen ihr nichts tut und bloß zuschaut, sind die Folge.

Voller Spaß in Vollbesetzung

Während Solisten also eher einen Bogen um das Spiel machen sollten, können wir Multiplayer-Fans den Titel ausnahmslos empfehlen.

In voller Besetzung gerät nämlich auch Super Mario Party wie alle Serienteile zuvor zur Spielspaßgranate, und sämtliche Kontrapunkte für Solo-Spieler verkehren sich ins Gegenteil. Und wenn sich die Gemüter in einer Viererrunde in den kompetitiven Modi die Gemüter zu sehr erhitzen, lassen sie sich mit einer Runde Raft-Abenteuer hervorragend wieder runterkühlen.

Die meisten der Minispiele sind gewohnt simpel. Hier gilt es, möglichst schnell möglichst viele Pfannkuchen auf den eigenen Teller zu ziehen.Die meisten der Minispiele sind gewohnt simpel. Hier gilt es, möglichst schnell möglichst viele Pfannkuchen auf den eigenen Teller zu ziehen.

Die Technik von Super Mario Party ist - sagen wir mal - zweckmäßig. Ihr bekommt die übliche kunterbunte Mario-Optik mit den altbekannten knuffigen Charakteren und teils liebevoll gestalteten Brettern.

Besondere optische Highlights sucht ihr aber vergebens und es gibt stellenweise recht deutlich sichtbares Kantenflimmern. Aber es dürfte wohl auch kaum jemand erwarten, dass hier die Messlatte für Switch-Spiele auf eine neue Ebene gehievt wird. Auf die Ohren gibt es einige nette Melodien sowie ziemlich monotone und sich oft wiederholende Sprachsamples.

Konsolenkopplung und Online-Modus
In "Toads Freizeitraum" im Hauptmenü könnt ihr insgesamt vier Minispiele (z.B. ein Panzergefecht) auch auf zwei aneinandergelegten Switch-Konsolen spielen, das Geschehen wechselt dann fließend zwischen den beiden Bildschirmen. Allerdings müsst ihr dafür auf jeder der beteiligten Konsolen das Spiel installiert haben, dementsprechend konnten wir den Modus nicht ausprobieren.

Außerdem verfügt Super Mario Party auch über einen Online-Modus, genauer gesagt den "Online-Mariothon", für den ihr eine Switch-Online-Mitgliedschaft braucht. Darin durchlauft ihr nacheinander zehn Minispiele in drei Cups, entweder gegen Kumpels oder unbekannte Switch-Online-Spielern. Die Performance ließ bei unseren Tests allerdings zu wünschen übrig, es kam immer wieder zu kleineren Framerate-Einbrüchen. Bis Nintendo hier nachbessert, empfehlen wir deshalb nur den Offline-Modus des Spiels.

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