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Retro Anime Special: Dragon Quest Teil 2 - Retro-Rückblick auf Dragon Quest I bis IV

Im zweiten Teil unseres Dragon Quest-Specials blicken wir zurück auf die ersten vier Serienteile der erfolgreichen Rollenspiel-Serie.

von Gamepro Redaktion,
18.07.2009 12:00 Uhr

Dragon Quest

Plattformen: Famicom / NES, MSX, PC-9801, X68000, Super Famicom, GameBoy Color, Handy
JP-Release: 27. Mai 1986 (Famicom)
US-Release: August 1989 (NES)
EU-Release: nicht erschienen
Auflage: ca. 2,8 Millionen verkaufte Exemplare weltweit

In der Geschichte der Videogames gibt es nur wenige Projekte, die derart ambitioniert waren wie das allererste Dragon Quest. Vor dem Release im Jahre 1986 konnte sich keiner vorstellen, wie das Genre auf einer Konsole überhaupt funktionieren kann - schließlich waren RPGs die mitunter komplexesten Spiele, die es seinerzeit zu kaufen gab. Chefdesigner Yuji Horii hatte aber die passende Vision und setzte sie so konsequent um, dass er genau den Nerv der Spieler traf.

Was war nun aber so besonders an Dragon Quest? In spielerischer Hinsicht nahm sich Horii die besten Aspekte der westlichen Genre-Kollegen zum Vorbild. So diente u.a. die Ultima»-Serie als Pate für die Grafik aus der Vogelperspektive, während die Statistik- und Kampfbildschirme aus Wizardry entliehen wurden. Auch die klassische Fantasy-Story rund um den jungen Nachwuchs-Helden Loto und seinem Kampf gegen den bösen Dragonlord könnte glatt aus einem Computer-RPG stammen. Was Horii dann gemacht hat war all diese Elemente neu miteinander zu kombinieren und "auf Konsole" zu trimmen, so dass jedermann sofort einsteigen kann.

Auch wenn Dragon Quest nach heutigen Maßstäben relativ antiquiert ist, funktioniert es fast immer noch genau so wie die aktuellen Japano-RPGs. Angetrieben von der Story bereist ihr ein großes Königreich, besucht dicht-besiedelte Städte und kämpft in tiefen Dungeons gegen gefährliche Monster. Am Ende stellt ihr euch dem Dragonlord und heiratet im Anschluss die Prinzessin - so weit, so gut. Freilich wirken einige Aspekte für den Gamer von heute etwas simpel - es gibt neben dem Hauptcharakter keine anderen Partymitglieder, jede kleinste Aktion muss über Menüs abgewickelt werden und anstrengende Auflevel-Sessions sind regelmäßig Pflicht. Dennoch strömt das Ganze gerade für Genre-Fans immer noch einen gewissen Charme aus.

Nach dem Erfolg des Famicom-Originals wurde Dragon Quest auf diverse japanische Computersysteme umgesetzt und landete über Umwege bei Nintendo USA. Die wollten ihrem Adventure-Blockbuster The Legend of Zelda eine inoffizielle Fortsetzung spendieren und hatten sich Dragon Quest dazu auserkoren. Damit dies klappt wurde viel Geld in die Lokalisation gesteckt - Grafik und Spielsystem bekamen sinnvolle Neuerungen verpasst, die Texte wurden in alt-englischem Dialekt übersetzt und statt Passwörtern gab es eine Batterie zum Speichern. Leider fiel das unter dem neuen Namen Dragon Warrior veröffentlichte Spiel trotz des immensen Aufwands beim Publikum gnadenlos durch. Dies lag hauptsächlich am sehr späten Release im Sommer 1989 - selbst mit den Updates konnte ein Game von 1986 nicht mit der aktuellen Konkurrenz wie Might & Magic 2, The Bard's Tale oder Dungeon Master mithalten.

In Japan hingegen war dies alles natürlich irrelevant und der Wahnsinn nahm ungehindert seinen Lauf. Im Dezember 1993 wurde Dragon Quest gemeinsam mit dessen Nachfolger für das Super Famicom, dem japanischen SNES-Äquivalent, neu aufgelegt. Neben der offensichtlich verbesserten Technik waren auch die Gameplay-Updates der amerikanischen Dragon Warrior-Versionen mit an Bord - nur die englischen Texte fehlten. Zur Jahrtausendwende folgte ein weiteres Remake für den GameBoy Color, welches als Dragon Warrior I & II ebenfalls in die Staaten kam. Europa hingegen muss sich immer noch gedulden - weder das Original noch irgendeine andere Version kam je offiziell hier heraus. Noch nicht, jedenfalls.

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