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Red Dead Redemption 2 - Nach 6 Stunden Gameplay: Wie gut wird RDR2?

Einen knappen Monat vor dem Release konnte Tobi sechs Stunden in Red Dead Redemption 2 verbringen. Hier sind seine Eindrücke zu Story, Gameplay und Co.

von Tobias Veltin,
02.10.2018 17:14 Uhr

Wir haben Red Dead Redemption 2 sechs Stunden lang gespielt.Wir haben Red Dead Redemption 2 sechs Stunden lang gespielt.

Wie viele von euch da draußen warte ich sehnsüchtig auf Red Dead Redemption 2, schließlich halte ich den Vorgänger für eines der großartigsten Open World-Spiele aller Zeiten. Und lange ist es nun auch nicht mehr hin, am 26. Oktober erscheint das Western-Spiel für die PS4 und die Xbox One.

Bereits vor drei Wochen konnte ich knapp zwei Stunden mit Red Dead Redemption 2 verbringen und die grundlegenden Mechaniken ausprobieren. 15 wichtige Erkenntnisse aus diesem Hands-On könnt ihr hier nachlesen.

Doch das ist noch nicht alles.

Vor ein paar Tagen lud mich Rockstar Games erneut ins Büro nach München ein, um dort noch deutlich mehr vom Spiel zu sehen, ein letztes großes Hands-On vor der Testversion sozusagen.

Verbracht habe ich letztendlich knapp sechs Stunden mit dem Spiel, also genug Zeit, um bereits einige Aussagen zu Gameplay, Story, Spielwelt etc. treffen zu können.

Red Dead Redemption 2 - Gameplay-Trailer #2: Zugüberfälle, Dead Eye & Ego-Perspektive 4:21 Red Dead Redemption 2 - Gameplay-Trailer #2: Zugüberfälle, Dead Eye & Ego-Perspektive

Das habe ich gesehen: Ich konnte RDR2 von Beginn an spielen und erhielt Einblick in die ersten beiden Kapitel des Spiels. Anders als vor ein paar Wochen hatte ich dabei keinerlei Einschränkungen, konnte mir also auch die Karte der Spielwelt anschauen.

Nachfolgend findet ihr nun meine persönlichen Einschätzungen zu Red Dead Redemption 2 aus diesen ersten sechs Stunden.

Wichtiger Hinweis: Spoiler
In diesem Artikel werde ich keine genaue Details der Story von Red Dead Redemption 2 verraten, komme aber auch nicht umhin, bestimmte Ereignisse zu Beginn des Spiels zu beschreiben. Wer also absolut nichts dazu wissen will, sollte an dieser Stelle aufhören zu lesen.

Der Spielstart: Das passiert in den ersten Stunden

Red Dead Redemption 2 beginnt mit einer Flucht. Ein Raubüberfall in der Stadt Blackwater ist schief gelaufen und die Dutch Van der Linde-Bande ist mit Sack, Pack und Planwagen auf der Flucht in die eisigen Grizzly-Berge um sich dort neu zu formieren und vorerst zu verstecken.

Die Bande findet Zuflucht in der verschneiten und verlassenen alten Bergbausiedlung Colter und leckt hier zunächst ihre Wunden. Einige Gang-Mitglieder sind bei dem Überfall gestorben, andere werden noch vermisst.

Kleiner aber feiner Kniff: Was genau bei dem Überfall schief gelaufen ist, verrät das Spiel (noch) nicht, das sorgt für ein interessantes Fragezeichen beim Spieler.

Colter und das Schneegebiet drumherum dienen fortan als eine Art Tutorial-Gebiet für mich und Hauptcharakter Arthur Morgan, in der das Spiel die wichtigsten grundlegenden Steuerungselemente erklärt. Beispielsweise mache ich auf der Suche nach Vorräten Bekanntschaft mit der verfeindeten O'Driscoll-Bande, gehe auf die Jagd, um Essen für die Gruppe zu besorgen oder halte nach einem vermissten Bandenmitglied Ausschau.

Am Anfang müsst ihr auch Wild durch den tiefen Schnee schleppen, um die Bande zu versorgen.Am Anfang müsst ihr auch Wild durch den tiefen Schnee schleppen, um die Bande zu versorgen.

Dass sich das überhaupt nicht nach langweiligem Tutorial-Hin-und-Hergeschicke anfühlt hat einen wichtigen Grund:

Der Rest der Bande wird sofort mit einbezogen.

Von Beginn an habe ich das Gefühl, Teil dieses Haufens zu sein, der da in den Bergen mit Wut im Bauch hockt. Bei den kleineren Anfangsmissionen bekomme ich immer Unterstützung von einem oder mehreren Mitgliedern der Bande und erfahre in Gesprächen etwas über ihre Hintergründe.

Im Startgebiet verbringe ich ca. 2 Stunden, danach hat die Bande aus bestimmten Gründen wieder etwas mehr Geld in der Tasche und es geht weiter zum ersten "richtigen" Lager in den Heartlands, genauer gesagt auf den Horseshoe Overlook, eine Klippe in der Nähe eines großen Flusses und des Städtchens Valentine, wo dann weitere Missionen warten. Nach Colter könnt ihr allerdings jederzeit zurückkehren.

Geniale Gruppendynamik

Zugegeben, eine Einschätzung der Story-Qualität ist nach "nur" sechs Stunden schwierig, zwei Sachen gefallen mir aber schon jetzt erstklassig.

  1. Inszenierung
  2. Charaktere

Die Zwischensequenzen sind hervorragend inszeniert, egal ob Wahl der Kameraeinstellungen oder die exzellenten Gesichtsanimationen, in denen man hervorragend Emotionen ablesen kann, das alles macht die Geschichte und insbesondere die Charaktere von Anfang an sehr greifbar.

Dafür sorgt auch, dass sich ganz vielfältige Charaktere in der Bande tummeln. Dutch beispielsweise lässt an seinem Anführer-Status von Beginn an keinen Zweifel, wenn er seine Truppe um sich schart und Anweisungen gibt.

Die Van der Linde-Bande ist Arthurs "Familie", Dutch (rechts) eine Art Ziehvater.Die Van der Linde-Bande ist Arthurs "Familie", Dutch (rechts) eine Art Ziehvater.

Es gibt das Raubein Bill Williamson, der sich gerne mit jedem anlegt, den etwas psychopatisch angehauchten Micah Bell, den verschrobenen deutschstämmigen Buchhalter Strauss, den etwas zurückhaltenden, aber belesenen Lenny Summers und viele mehr. Jeder auf eine bestimmte Art interessant, und das so sehr, dass ich mich freue, noch viele weitere Stunden mit dieser virtuellen Truppe zu verbringen. Die fantastische englische Vertonung tut ihr übriges.

Bereits nach sechs Stunden ist aber auch klar: Red Dead Redemption 2 erzählt eine erwachsene Geschichte.

Es wird geschossen, geflucht und getrunken. Der generelle Ton ist düsterer und realistischer als beispielsweise bei GTA 5.

Das bedeutet aber nicht, dass RDR2 komplett bierernst ist.

Denn Humor gibt es trotzdem mehr als genug, zum Beispiel wenn Arthur mit ein paar Damen nach Valentine reitet und diese hinten auf der Kutsche ein anstößiges Liedchen anstimmen oder die Sprüche, mit denen sich Arthur und seine Kollegen immer wieder aufziehen.

So fühlt sich Red Dead Redemption 2 an

Ich habe es schon bei meinen 15 Erkenntnissen geschrieben: Wer Red Dead Redemption 1 oder GTA 5 gespielt hat, dürfte sich bei Red Dead Redemption 2 sehr schnell zurecht finden, angefangen bei der Tastenbelegung bis hin zum virtuellen Körpergefühl, das etwas träger ist als bei vergleichbaren Spielen.

Auch RDR2 funktioniert im Kern nicht anders als andere Spiele mit offener Welt, erwartet also keine große Gameplay-Revolution. Auch hier habt ihr Symbole mit den Anfangsbuchstaben der Auftraggeber auf der Karte - wenn auch deutlich dezenter - und neben dem Fortgang der Story steht ganz groß die Erkundung der Welt auf dem Programm.

Interessant: Der Bruch nach dem Colter-Tutorialgebiet ist sehr stark. Wo ich anfangs an die Hand genommen werde, sagt mir Red Dead Redemption 2 danach ganz schnell: "So bitte, viel Spaß".

Die Spielwelt und ihre Aktivitäten stehen euch fast gänzlich schon nach kurzer Zeit offen.Die Spielwelt und ihre Aktivitäten stehen euch fast gänzlich schon nach kurzer Zeit offen.

Denn ab dem Horseshoe-Overlook sind im Grunde alle Spielsysteme wie Crafting etc. verfügbar, auch die Karte steht komplett offen. Das fühlt sich einerseits ein bisschen erschlagend an, aber Red Dead Redemption 2 hetzt auch nicht, sondern lässt mir in den ersten Stunden die Wahl.

Ich kann beispielsweise Vorräte für das Camp besorgen, mir die Gegend anschauen, mit Leuten quatschen oder eben die Missionen machen. Die sind übrigens auch nach dem Startgebiet noch relativ "tutorial-artig", ich soll zum Beispiel dem betrunkenen Kollegen Reverend Swanson aus der Patsche helfen, auf Bärenjagd gehen oder Gelder auf Farmen eintreiben.

Auch die Interaktionen mit den NPCs gefallen mir sehr gut, auch wenn ich mich immer noch daran gewöhnen muss, jedermann per Knopfdruck ansprechen zu können. Das hat bei der Hands-On-Session für einige kuriose und witzige Kurzdialoge gesorgt und fühlt sich keinesfalls wie ein aufgepfropftes Feature an, auch wenn sich natürlich die Optionen bei vielen NPCs gleichen (grüßen, verärgern, bedrohen etc.), das ändert sich möglicherweise später im Spiel noch.

Red Dead Redemption 2 - Vorschau-Video: Wie gut ist es wirklich? Wir konnten endlich selbst spielen 20:53 Red Dead Redemption 2 - Vorschau-Video: Wie gut ist es wirklich? Wir konnten endlich selbst spielen

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