Red Dead 2 - Die gruselige Night Folk-Mission dürft ihr nicht verpassen

Ein Spieler stiess in Red Dead Redemption 2 durch Zufall auf eine Mission, bei der es ihm eiskalt den Rücken runterlief. Wir zeigen euch, worum es ging und wie ihr sie findet.

von Ann-Kathrin Kuhls, Melanie Eilert,
07.11.2018 17:15 Uhr

Bei dieser Quest sind wir froh, unseren Revolver dabei zu haben.Bei dieser Quest sind wir froh, unseren Revolver dabei zu haben.

In Red Dead Redemption 2 gibt es viel zu erleben. Ihr könnt mit Arthur Morgan durch die Weiten der Prärie reiten, Züge überfallen oder für die Van-der-Linde-Gang in der Wildnis Abendessen erjagen.

Oder ihr stolpert durch Zufall über eine Quest, die euch das Blut in den Adern gefrieren lässt.

Spoilerwarnung
Wir berichten hier über eine Nebenquest, die nichts mit der Hauptstory zu tun hat. Wenn ihr Red Dead Redemption 2 aber noch nicht gespielt habt und völlig unbedarft in das Spiel starten wollt, lest ihr diese News besser erst, nachdem ihr den Wilden Westen für euch entdeckt habt.

In Red Dead 2 ist nämlich eine Quest versteckt, die uns mitten in der Nacht mit einer gewalttätigen Kannibalenbande konfrontiert. Der Fan, der sie entdeckte, verlor im Spiel sein Leben, und das, obwohl er nur helfen wollte.

Spoilerfrei
Unser Test zu Red Dead Redemption 2

Der YouTuber Captain Eggcelent war nämlich nachts in den Alligatorsümpfen von Blue Water Marsh unterwegs, als er einen leisen Schrei nach Hilfe hörte.

Sofort macht er sich auf die Suche nach der Quelle der Hilferufe, findet aber nur Alligatoren und verlässt die Gegend wieder. Später im Spiel kehrt er, wieder in der Nacht, an die gleiche Stelle zurück und findet eine Leiche, die an einem Baum aufgehängt wurde.

Die Bilder haben wir übrigens für euch aufgehellt, da es in der Nacht - zu niemandes Überraschung - einfach zu dunkel für gute Screenshots ist.

Das sieht nicht gesund aus.Das sieht nicht gesund aus.

Als er sie vom Baum schneiden will, wird sein Pferd unruhig, und zwar aus gutem Grund: Aus dem Gebüsch schießen auf einmal Männer mit Messern hervor, die ihn angreifen.

Mit seiner Schusswaffe entledigt er sich problemlos der seltsamen Männer, schnallt aber einen auf sein Pferd, um ihn bei Tageslicht zu begutachten.

Obwohl sie sich so seltsam benehmen, handelt es sich, im Hellen betrachtet, um ganz normale Menschen, die jedoch mit weißer Farbe bemalt sind.

Bei Tageslicht betrachtet sieht der seltsame Mann ganz normal aus. Bei Tageslicht betrachtet sieht der seltsame Mann ganz normal aus.

Das macht Captain Eggcelent so neugierig, dass er in der nächsten Nacht wieder zurückkehrte, trotz einer besorgniserregenden Anzahl an Alligatoren.

Wieder hört er die Hilfeschreie, und dieses Mal findet er eine weinende Frau. Sie kniet barfuß auf dem Boden, nur mit einem dünnen Nachthemd bekleidet, und weint ganz herzzerreißend.

Als er ihr helfen will und ihr langsam näherkommt, hört sie jedoch abrupt auf zu weinen, sticht ihm mit einem Messer in den Bauch und läuft davon. Aus dem Gebüsch kommen nun mehrere Männer, ebenfalls mit Messern, und erstechen ihn.

Jede gute Tat wird bestraft.Jede gute Tat wird bestraft.

Während ein unnatürlicher Tod durch Erstechen in der echten Welt eher abschreckend wirkt, macht es Captain Eggcelent nur noch neugieriger und er beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen.

In der Nähe seines Todesortes findet er einen alten Mann am Lagerfeuer, der ihm von den so genannten Night Folks erzählt. Sie seien stumm, gewalttätig und hätten sein Haus besetzt.

Dieser Mann hat sein Haus an die Night Folks verloren. Dieser Mann hat sein Haus an die Night Folks verloren.

Wenn wir uns bereit erklären, ihm bei der Beseitigung der seltsamen Besetzer zu helfen, kaut er uns auf dem Weg zu seiner Ranch ein Ohr ab, rückt aber auch mit mehr Details über die Night Folks heraus. Für ihn seien sie wie Tiere und hätten schon so manchen guten Mann auf dem Gewissen.

Dieses Statement scheint sich zu bewahrheiten, als wir kurz darauf auf Leichen stoßen, die an Bäume gefesselt sind oder auf dem Boden liegen.

Die Night Folks scheinen keine halben Sachen zu machen.Die Night Folks scheinen keine halben Sachen zu machen.

Auch auf der Farm stoßen wir auf Gegenwehr. Eine ganze Gang an weiß bemalten Fremden stürmt uns mit gezückten Messern entgegen.

Da die Night Folks jedoch allesamt nur mit Nahkampfwaffen ausgestattet sind, haben wir mit unserer Schusswaffe und vor allem mit der Dead Eye-Fähigkeit leichtes Spiel.

Gegen unsere Waffe und die Dead Eye-Fähigkeit haben die Gegner keine Chance. Gegen unsere Waffe und die Dead Eye-Fähigkeit haben die Gegner keine Chance.

Damit endet die Quest, doch ein paar Fragen bleiben offen:

  • Wer sind die Night Folks?
  • Warum sind sie weiß angemalt?
  • Warum töten und präsentieren sie ihre Opfer?
  • Wieso sind sie stumm?
  • Und wieso konnte der weibliche Lockvogel sprechen?

Wer sind die Night Folks?

Der YouTuber vermutet in seinem Video, dass es sich bei den Night Folks um Kannibalen handeln könnte, da viele der Leichen verstümmelt seien.

Da es sich bei den Night Folks allesamt um weiß angemalte Afro-Amerikaner handelt, stellt er außerdem die Hypothese auf, dass es sich um ehemalige Sklaven handeln könnte.

Sklaverei war in der Zeit, in der Red Dead 2 spielt, zwar schon abgeschafft, die ehemaligen Sklaven selbst wurden jedoch oft von der Gesellschaft ausgegrenzt und lebten außerhalb der Zivilisation.

Wo finden wir die Night Folks?

Die Night Folks finden sich im Blue Water Marsch in der nähe des Kamassa River. Damit ihr eifrig mitraten könnt oder damit ihr wisst, welches Gebiet ihr nachts besser meidet, haben wir die Gegend für euch auf dem Screenshot abgebildet:

Hier findet ihr die Night Folks. Und vielleicht den Tod. Hier findet ihr die Night Folks. Und vielleicht den Tod.

Das Mysterium um die Night Folks hat auch unsere Neugier geweckt, denn beim ersten Durchspielen ist bis jetzt fast keiner auf die Gruppe gestoßen. Deswegen unsere Frage an euch: Habt ihr die Night Folks schon getroffen? Und habt ihr vielleicht etwas mehr herausgefunden?

Das komplette Video von Captain Eggcelents Begegnung sehr ihr hier:

Von wegen Lahm!
Kolumne: Realismus ist die größte Stärke von Red Dead 2


Kommentare(7)

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