Pokémon Let’s Go - Pokémon fangen ist doch komplizierter als gedacht

Bei einem Anspieltermin haben wir festgestellt, dass die Pokémon in Let’s Go gar nicht so einfach zu fangen sind, wie wir bis jetzt dachten.

von Ann-Kathrin Kuhls,
15.10.2018 15:12 Uhr

Da staunr nicht nur Pikachu: Hinter dem Fangsystem in Let's Go steckt mehr als gedacht. Da staunr nicht nur Pikachu: Hinter dem Fangsystem in Let's Go steckt mehr als gedacht.

Pokémon Let's Go Pikachu und Let's Go Evoli für die Switch sind Neuauflagen der Gelben Edition von Pokémon, die damals für den Gameboy erschien.

Anders als beim Original von 2000 müssen wir jetzt aber nicht mehr gegen alle Pokémon kämpfen, die im hohen Gras lauern. Stattdessen können wir sie wie im Mobile-Ableger Pokémon GO einfach mit Beeren bestechen und anschließend mit dem Ball einfangen.

Auf bisher veröffentlichtem Material sah das Fangen immer sehr einfach aus. Die einzige Herausforderung dabei schien das Timing zu sein. Werfen wir den Ball nämlich zum richtigen Zeitpunkt, erhalten wir mehr Erfahrungspunkte.

Die meisten Punkte gibt es, wenn der goldene Kreis am kleinsten ist.Die meisten Punkte gibt es, wenn der goldene Kreis am kleinsten ist.

Bei vielen Fans der ersten Stunde stieß das auf Unwillen. Wie kann das fangen wilder Pokémon eine Herausforderung sein, wenn wir sie einfach nur mit einem Ball bewerfen müssen?

Entwarnung: Fangen schwerer je stärker das Pokémon

Wie sich bei einem Anspieltermin im Gespräch mit den Entwicklern herausgestellt hat, bleibt es nicht dabei. So einfach machen es uns die Entwickler von Pokémon Let's Go dann doch nicht.

Je stärker ein Pokémon ist, desto kniffliger lässt es sich einfangen. Während wir die Monster im Startgebiet noch mit ein paar Beeren von ihrem neuen Heim im Pokéball überzeugen können, sträuben sich entwickelte und vor allem legendäre Pokémon bedeutend mehr.

Pokémon Let's Go - Gameplay-Trailer: Legendäre Pokémon müssen im Kampf besiegt werden 1:29 Pokémon Let's Go - Gameplay-Trailer: Legendäre Pokémon müssen im Kampf besiegt werden

Die weiterentwickelten Tiere winden sich auf dem Fangbildschirm und springen gerne mal im letzten Augenblick weg, um uns das perfekte Timing zu versauen.

Fangen bleibt eine Herausforderung

Die legendären Pokémon sind noch unnachgiebiger: Gegen sie müssen wir, wie gegen Trainer in der Wildnis auch, kämpfen. Ein legendäres Pokémon schlüpft schließlich nicht einfach ohne weiteres in den Ball.

Die Momente, in denen das Fangen zu einer Herausforderung wird, bleiben also. Lediglich die Kämpfe im hohen Gras und die Zufallsbegegnungen werden reduziert. Es handelt sich also eher um ein Comfort-Feature.

Und ganz ehrlich: So viel komplexer war das Grinden im hohen Gras gegen Pokémon auf oder knapp unter unserem Level auch nicht. Statt zweimal A zu drücken um anzugreifen werfen wir jetzt einen Ball. Hier müssen wir wenigstens noch richtig timen, um mehr Punkte abzustauben.

Aber was sagt ihr dazu? Würdet ihr lieber werfen oder kämpfen?


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