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Inhaltsverzeichnis

Mass Effect: Galaxy im Test - Test für iPhone

Ist Mass Effect: Galaxy für das iPhone ein würdiger Teil der Saga oder ein verschenkter Schnellschuss?

von Thomas Ruhk,
11.09.2009 15:00 Uhr

Das Rollenspiel Mass Effect ist eine der interessantesten Marken, die in den letzten Jahren neu geschaffen wurden. Der Ableger Mass Effect: Galaxy für das iPhone schürt daher zwangsläufig Hoffnungen bei ernsthaften Spielern.

Ihr übernehmt in diesem Titel die Rolle von Jacob Taylor, einem Ex-Marine. Auf der Raumstation CITADEL wird Taylor im Vorfeld lange erwarteter Friedensverhandlungen Zeuge eines terroristischen Aktes. Da sich der dunkelhäutige Glatzkopf als Retter in letzter Sekunde erweist, rekrutiert ihn ein hochrangiger Offizier kurzerhand und schickt ihn in die Randgebiete der bekannten Galaxie. Ihr sollt in der Rolle von Jacob Taylor herausfinden, warum und wieso CITADEL angegriffen wurde.

Im Wesentlichen teilt sich der Spielablauf in vier große Gruppen auf: Dialoge mit Wahlmöglichkeiten, Ballersequenzen, kurze Zwischenszenen und … Ladepausen. Aber der Reihe nach. Das eigentliche Spielgeschehen wird in einer Von-oben-Ansicht dargestellt. Scrolling gibt es nicht, der zu spielende Level wird vollständig auf dem Bildschirm des iPhone angezeigt. Euer Charakter wird durch ein grünes Symbol hervorgehoben, Feinde sind rot gekennzeichnet. Eure Aufgabe ist es, in jedem Bild alle Feinde zu eliminieren. Bei Sichtkontakt mit einem Gegner schießt Jacob selbstständig, ihr müsst ihn mit Hilfe der Neigungssteuerung durch die Gänge bugsieren. Am rechten Bildrand befinden sich noch einige Buttons, die Raketen, Schutzschilde oder Betäubungsfelder aktivieren. Habt ihr mit Jacob erfolgreich alles und jeden erschossen, kommt ein Ladebildschirm und der nächste Level taucht auf. Alle paar Missionen folgen dann kurze Dialoge sowie Zwischensequenzen, deren Stil an Videocomics erinnern.

Die Steuerung von Mass Effect: Galaxy ist einfach und schnell beschrieben. Ihr bewegt Jacob per Neigung durch den Level. Da er selbst schießt, müsst ihr euch nur um Deckung kümmern und im richtigen Moment die Raketen zünden. Das anvisierte Ziel wird durch ein rotes Dreieck hervorgehoben, mittels Tap auf einen anderen Feind wechselt ihr die Schussrichtung. Auf diese Weise könnt ihr auch Kisten und Behälter zerstören, die Extras wie Munition, Lebensenergie oder ein kurzes Power-Up für eure Waffe enthalten.

Technisch zeigt sich Mass Effect: Galaxy zwiespältig. Die Zwischenszenen gefallen mit ihrem tollen Comicstil und auch der Sound ist erstaunlich druckvoll. Doch trotz des einfachen Spielprinzips kommt es zu merklichen Slow-Downs, sobald mehrere Gegner gleichzeitig auf euch feuern. Die Spielgrafik ist grundsätzlich gut, allerdings sorgt die Kombination der Von-oben-Ansicht und roter Feindkennzeichung dafür, dass ihr Gegner auch nur als rote Zeichen wahrnehmt. Die Ladepausen nach den sehr kurzen Levels reißen euch immer wieder aus dem Geschehen heraus.

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