Lootbox-Verbot - Kingdom Hearts & Final-Fantasy-Mobile-Spiele in Belgien abgeschaltet

Nachdem die belgische Gesetzgebung Lootboxen offiziell zu Glücksspiel erklärt hat, zieht nach EA und Blizzard auch Square Enix nach und schaltet Spiele ab.

von Dimitry Halley,
28.11.2018 09:30 Uhr

Lootboxen unterliegen in Belgien strengen Auflagen.Lootboxen unterliegen in Belgien strengen Auflagen.

Seit die belgische Glücksspielkommission samt nationaler Justizbehörden Lootboxen für Glücksspiel erklärt haben, zog der Beschluss einige Folgen nach sich. Blizzard und EA Sports entschärften bereits ihre großen Lootbox-Spiele - und nun zieht auch Square Enix nach: Insgesamt drei Mobile-Varianten von Final Fantasy und Kingdom Hearts werden im belgischen Einzugsgebiet komplett abgeschaltet.

Um welche Spiele handelt es sich? Betroffen sind von der Abschaltung Mobius Final Fantasy, Kingdom Hearts Union X sowie Dissidia Final Fantasy Opera Omnia. Alle drei Mobile-Spiele verlassen sich in ihrer Finanzierung auf Lootbox-Elemente. Wer in Belgien gegen die Glücksspielregeln verstößt und beispielsweise Gambling-Inhalte Minderjährigen zugänglich macht, riskiert Freiheitsstrafen von bis zu 5 Jahren sowie saftige Strafzahlungen.

Übrigens attestiert lange nicht jedes Land einen Zusammenhang zwischen Lootboxen und Glücksspiel. Erst jüngst verneinte die britische Glücksspielkommission derlei Verbindungen. Trotzdem warnen Studien wie die des australischen Senatsausschusses vor den psychischen Folgen von Lootbox-Gambling.

Quelle: Guardian


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