iPhone - Softwarepiraterie - 80 Prozent Raubkopien bei Tap-Fu

Raubkopieren ist auf dem iPhone ohne Probleme möglich. Kein Wunder, dass Software-Piraterie zum Ärgernis für Entwickler wird.

von Christian Merkel,
26.10.2009 17:22 Uhr

Das iPhone eine Goldgrube? Von wegen! Die Programmierer des iPhone- und iPod-Spiel Tap-Fu haben in ihren Online-Highscore eine Funktionalität eingebaut, um zu unterscheiden, ob ein Spiel gekauft wurde oder ob es sich um eine illegale Kopie handelt. Das Ergebnis ist für die Entwickler Smells Like Donkey niederschmetternd. Nach einer Woche haben nur 20 Prozent aller Spieler die App wirklich gekauft. Der Rest sind Raubkopierer. Über die ID des iPhones konnten die Macher des Spiels herausfinden, ob irgendein Raubkopierer seine Kopie als Demo benutzt und es später kauft. Auch hier sind die Zahlen eindeutig: Kein einziger Raubkopierer hat später das Spiel gekauft. Gerade das Argument mit der Demo wird von Software-Piraten gerne angeführt, um ihre Taten zu rechtfertigen.

Bei Tap-Fu handelt es sich keineswegs um ein lieblos hingeklatschtes Spiel. Es lehnt sich an klassische Beat-em-Up-Sidescroller an. Die Grafiken sind im Comic-Look gehalten und die Steuerung ist recht simpel gehalten. Für einen Preis von derzeit 1,59 Euro bekommt man also ein angemessen spaßiges Spiel. Die Zahlen beweisen also, dass Raubkopien auf Apples iPhone-Plattform mittlerweile zu einem Problem geworden sind. Als Konsequenz denken die Programmierer schon über Gegenmaßnahmen nach. Von Online-Authentifizierung bis zu Download-Contenets ist da die Rede.


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