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Inhaltsverzeichnis

Gangstar: West Coast Hustle im Test - Test für iPhone

Es heisst nicht GTA, aber die Parallelen zum großen Konsolenvorbild sind unverkennbar. Gangstar: West Coast Hustle für iPhone im Test.

von Thomas Ruhk,
22.09.2009 17:40 Uhr

Ende August sorgte eine Meldung für Rauschen im digitalen Blätterwald: GTA Chinatown Wars kommt nicht nur für die PSP, sondern auch für Apples iPhone/iPod. Die enorme Beliebtheit des sogenannten Sandboxgenres sorgt damit für einen Hype, den noch zu wenige Titel auf dem iPhone erfahren.

Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, warum die GTA-Anhänger übersahen, das schon am 20. August ein überraschend gelungener 3D-Klon ihres Favoriten erschien. Die Rede ist von Gangstar – West Coast Hustle. In diesem Spiel übernehmt ihr die Rolle von P. Thug, einem weißen, tätowierten Kleinkriminellen, der sich nach einem Banküberfall in Los Angeles daran macht, eine äußerst fragwürdige Karriereleiter zu erklimmen. Gangstar – West Coast Hustle ist dabei in sechs große Storykapitel unterteilt.

Die Ähnlichkeit im Spielablauf zu Rockstars GTA-Serie ist frappierend. So könnt ihr beispielsweise das gigantische L.A. frei erkunden. Zu Fuß dauert das sehr lange, also greifen Genreveteranen sofort zu einem Fahrzeug. Die Sequenz, in welcher euer Charakter den eigentlichen Besitzer des Wagens hinter dem Steuer hervor zerrt, könnte direkt aus GTA stammen – und dann ertönt auch noch der Radiosender, der im Auto gerade eingestellt war. Gefällt euch die Musik? Nein? Dann ändert den Sender einfach, lauscht skurrilen Werbespots oder spielt eigene Musik ab, die ihr im Speicher des iPhone abgelegt habt.

Ganz zu Anfang sucht ihr einen alten Bekannten auf, um ein erstes Standbein zu erhalten. Dieser gibt euch kleinere Aufträge, die sich grob in Fahrmissionen und Exekutionen einteilen lassen. So fahrt ihr im Verlauf der Geschichte mal hierhin und mal dorthin, erschießt Spitzel, beschützt Prostituierte, scheucht eine Oma durch einen Irrgarten, kauft Waffen ein oder jagt mit der Panzerfaust eine verfeindete Gang in die Luft. Werdet ihr von der Polizei erwischt, müsst ihr flüchten und ein Versteck aufsuchen. Am Ende des dritten Kapitels vollzieht das Spiel einen gelungenen Storytwist, der euch in den darauf folgenden Missionen an einen anderen Ort verfrachtet. So bleibt Gangstar – West Coast Hustle durchgehend interessant, auch wenn sich die einzelnen Abschnitte manchmal sehr ähneln und ihr Häuser nicht betreten könnt.

Abseits der Hauptgeschichte gibt es zusätzlich noch einen Erzählstrang, der sich ausschließlich um illegale Autorennen dreht. Hier fahrt ihr mit einem vorgegebenen Wagen gegen bis zu zwei Gegner quer durch die Stadt und arbeitet euch bis an die Spitze der Straßenrowdies vor.

Als Extraaufgabe könnt ihr euch auch noch hinter das Steuer eines Krankenwagens oder eines Pizzalieferwagens schwingen. Dann wird das Symbol eines Funkgerätes eingeblendet. Damit gelangt man in zwei relativ schwere Fahraufträge, bei welchen jeweils zehn Patienten oder Pizzen an ihren Bestimmungsort gebracht werden wollen – auf Zeit, versteht sich.

Mehr wollen wir an dieser Stelle auch gar nicht erzählen von Gangstar – West Coast Hustle. Die Zutaten für einen guten GTA-Klon scheinen soweit gegeben. Was bleibt, ist die Technik, und die ist mit leichten Abstrichen gelungen. Auf dem Nintendo DS wäre Gangstar wahrscheinlich so nicht möglich gewesen. Die dreidimensionale Stadt präsentiert sich in gleißendem Sonnenschein sehr ansehnlich, auch wenn in der Ferne Texturtapeten sehr spät auf großen Flächen erscheinen. Die Modelle von Passanten und feindlichen Gangs sind ordentlich, wiederholen sich aber sehr häufig. So sind alle Bösewichte grundsätzlich tätowiert und laufen mit nacktem Oberkörper durch die Stadt, die weibliche Bevölkerung von L.A. hingegen scheint ausnahmslos aus Models zu bestehen. Ein paar normal aussehende Charaktere hätten hier mehr Glaubwürdigkeit vermittelt. Die Fahrzeuge verfügen über ein Schadensmodell und explodieren, wenn ihr sie zu sehr malträtiert. Geschieht das mitten in einer Mission, führt das zum Abbruch und kostet euch sogar Geld für den Krankenhausaufenthalt. Tötet ihr eine Person, wird unter der Leiche eine Blutlache erkennbar. Gangstar – West Coast Hustle ist nichts für Kinder.

Glücklicherweise hat sich Entwickler Gameloft nicht nur um die Optik und eine authentische Soundkulisse Gedanken gemacht, sondern auch die Steuerung akzeptabel programmiert. So gut wie in diesem Titel hat noch kein virtueller Stick die Kontrolle über die Spielfigur verliehen. Wollt ihr ein Auto stehlen, geschieht das mittels eingeblendeter Kontextbuttons. Bei Feuergefechten gibt es eine Hilfe, die euer angepeiltes Ziel im Fokus behält. Nur Schießereien aus dem Auto heraus sind unbefriedigend gelöst, da die Kamera sich auf das Fahrzeug konzentriert, nicht auf das Ziel.

Wo wir gerade bei den Autos sind: Gameloft stellt euch drei Steuervarianten zur Auswahl. Entweder ihr fahrt eure momentane Kiste per Neigungssteuerung, oder mit einem eingeblendeten Lenkrad oder mittels eines Schiebereglers. Während des Tests hat sich der Schieberegler als beste Option erwiesen. Damit lassen sich die Fahrzeuge nach einer gewissen Einarbeitung recht gut steuern – für die rasanten Rennen aber nicht gut genug. Gameloft hat sich deshalb einen denkwürdigen Trick einfallen lassen und die Kollisionsabfrage für bestimmte Grafikelemente kurzerhand ausgeschaltet. So fahrt ihr durch Straßenlaternen, Ampeln und andere Randbebauungen einfach hindurch. Fußgänger und andere Wagen sind davon ausgenommen. Am Ende des Spiels werdet ihr hunderte von Passanten überfahren haben. Da das auch noch mit Geld belohnt wird, halten sich die Gewissensbisse in Grenzen.

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