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Fist of the Northstar: Lost Paradise im Test - Yakuza mit Anime-Lizenz

Die Yakuza-Macher nehmen sich einen der berühmtesten Mangas und Animes vor – und punkten ausgerechnet dann, wenn sie sich nicht an die Vorlage halten.

von Michael Cherdchupan,
05.11.2018 18:00 Uhr

Fist of the North Star: Lost Paradise für PS4 im Test.Fist of the North Star: Lost Paradise für PS4 im Test.

Hokuto Shinken! Nein, hier hat niemand geniest, sondern so heißt die Kampfsportart, die der muskulöse Kenshiro gemeistert hat. Er ist der Held in Fist of the North Star: Lost Paradise - dem neuen PS4-Spiel zum Manga aus dem Jahr 1983.

Darin hat ein Atomkrieg die Erde fast unbewohnbar gemacht. Die letzten Überlebenden vegetieren in den Überresten der Zivilisation vor sich hin. Und das in Angst, denn zahlreiche Banditen ziehen durch das Land und tyrannisieren die Unschuldigen.

Wenn das Muskelpaket Kenshiro mit einem winzigen Glas einen Cocktailzubereitet, sieht das herrlich komisch aus.Wenn das Muskelpaket Kenshiro mit einem winzigen Glas einen Cocktailzubereitet, sieht das herrlich komisch aus.

Aber nicht mit Kenshiro! Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schwachen zu beschützen und setzt seine Kampftechniken für sie ein. Eine davon sollte den Anime berühmt machen: Mit gezielten Schlägen auf bestimmte Akupunktur-Punkte kann Kenshiro seine Gegner wortwörtlich zum Platzen bringen.

Ob Anime, Manga, Serie, Realfilm (okay, den vergessen wir schnell wieder) oder Spiel - explodierende Köpfe gibt es im Minutentakt. Dazu passt, dass die Gesamtstimmung ziemlich Macho ist. In der Apokalypse überleben schließlich nur die Starken, und das sind meistens Männer mit Erdnussköpfen auf riesigen Muskelpaketen.

Die spezielle Kampftechnik von Kenshiro bringt Gegner zum Platzen. Aber nicht vor Freude.Die spezielle Kampftechnik von Kenshiro bringt Gegner zum Platzen. Aber nicht vor Freude.

Wenn Frauen auftauchen dürfen, dann nur als unschuldiges Opfer, begehrenswerte Schönheit oder Amazone in Lederklamotten. Ja, ziemlich altmodisch. Aber so ist es nun mal in der Postapokalypse … oder zumindest in der aus den 80ern.

Mal ein ganz anderer Kenshiro

Hier kommen die Entwickler der Yakuza-Serie ins Spiel. Sie nehmen das Setting und den Prolog der Vorlage, passen es in ihr altbewährtes Action-Adventure-Konzept ein, aber machen schon früh eine Zäsur: Sobald Kenshiro die sagenumwobene Stadt Eden erreicht hat, beginnt eine alternative Zeitlinie, und das Spiel entfernt sich von der Vorlage.

Das Kampfsystem ist durchsetzt mit übermäßig vielen Quicktime-Events. Die sind eine zeitlang lustig, aber unterbrechen auf Dauer den Spielfluss.Das Kampfsystem ist durchsetzt mit übermäßig vielen Quicktime-Events. Die sind eine zeitlang lustig, aber unterbrechen auf Dauer den Spielfluss.

Mit anderen Worten: Der Wahnsinn kann beginnen! Plötzlich macht Kenshiro Sachen, die er eigentlich nie tun würde. Zum Beispiel in einem Minispiel als Barkeeper auftauchen. Oder einen Nachtclub verwalten. Er kann auch als Arzt auftreten und in einem kleinem Rhythmusspiel Patienten per Hokuto Shinken heilen.

Wie viele Freiheiten sich die Entwickler nehmen, zeigen zum Beispiel auch die Sega-Arcades. Ja, die Welt geht unter und es herrscht Rohstoffmangel, aber mitten in Eden gibt es die Möglichkeit, alte 16-Bit-Klassiker wie Outrun zu spielen. Da hat Kenshiro kaum Zeit sich um seine Hauptaufgabe zu kümmern: Eigentlich sucht er seine Verlobte, die sich angeblich in Eden aufhalten soll.

Während seiner Recherchen trifft er viele Passanten, die in rund 80 Nebenmissionen seine Hilfe benötigen. Meist haben sie ein Problem mit Unterdrückern und Banditen, denen Kenshiro ordentlich einheizt.

Kämpfe gegen Bosse sind effektvoll inszeniert. Überhaupt können sich die Charaktermodelle sehen lassen.Kämpfe gegen Bosse sind effektvoll inszeniert. Überhaupt können sich die Charaktermodelle sehen lassen.

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