Fallout 76 - Multiplayer-Ödland hat offenbar einen offiziellen Namen

Nach dem Capital Wasteland und dem Commonwealth verschlägt es uns in Fallout 76 nun nach Appalachia. Aber was steckt hinter dem Namen?

von Rae Grimm,
23.09.2018 14:20 Uhr

In Fallout 76 geht es nach Appalachia.In Fallout 76 geht es nach Appalachia.

Die Spielwelt von Fallout 76 soll vier Mal so groß sein wie die von Fallout 4 und es verschlägt uns als ehemaliger Bewohner von Vault 76 nach West Virginia. Viel mehr wussten wir bisher nicht über die postapokalyptische Welt, die uns im Multiplayer-Ableger von Bethesdas beliebter RPG-Reihe erwartet.

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Allem voran fehlte uns der Name für das Ödland von West Virginia, das unter anderem auf Reddit liebevoll "Waste Virginia" genannt wurde.

Auf Twitter verriet Bethesda nun - neben der Tatsache, dass es ein an Mad Max: Fury Road erinnerndes Gitarren-Schwert gibt! -, dass es uns in Fallout 76 nach Appalachia verschlägt:

Was steckt hinter Appalachia?

Der Name "Appalachia" dürfte sich mit aller Wahrscheinlichkeit auf die Appalachen beziehen, ein bewaldetes Mittelgebirge, das sich von Québec in Kanada bis in den Norden des US-Bundesstaates Alabama erstreckt und somit auch durch den Fallout 76-Schauplatz West Virginia.

Die Bezeichnung Appalachia selbst gibt es allerdings nicht nur in Fallout 76, sondern sie wird allgemein auch für den Kultur- und Wirtschaftsraum der Region in der Realität verwendet.

Teil der Appalachen ist der 3500km-lange Fernwanderweg Appalachian National Scenic Trail, der sich durch 14 US-Bundesstaaten zieht. In der Welt von Fallout 76 könnte er ein beliebter Ort für Raider sein, denn in Fallout gilt: Wenn ein Weg einfach aussieht, ist er es nicht.

Seit der US-Wahl 2016 wird Appalachia gern als "Trump Country" abgestempelt, da es gerade seit dem "Krieg gegen Armut" in den 1960ern als Paradebeispiel für das ärmere, weiße Amerika der Arbeiterklasse gilt, wie Historikerin Elizabeth Cattle in einem Guardian-Artikel über die Region schreibt.

Was könnte das für Fallout 76 bedeuten?

Im Bezug auf Bethesdas Multiplayer-RPG könnte Appalachia vor allem ein spannendes Setting sein, weil es einen tendenziell ärmeren und ländlicheren Teil der USA zeigt als Settings wie Vegas, Boston oder Washington D.C..

Die Region ist geprägt von Wäldern und Bergen, sowie der Arbeiterklasse. Eine wichtige Rolle spielen hier vor allem die Bergwerke, in denen gerade in der Vergangenheit viel Kohle abgebaut wurde, was die Landschaft und Ökonomie der Region stark prägte.

Wir dürfen daher mit Sicherheit davon ausgehen, dass es uns in Fallout 76 in die ein oder andere Mine verschlagen wird oder wir Überreste dieser Zeit im Ödland Appalachias finden werden.

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Fallout 76 erscheint am 14. November für PS4, Xbox One und PC.

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