Dying Light 2 - RPG-Elemente verleihen der Zombie-Action mehr Tiefe, sagen die Entwickler

Dying Light 2 bietet zwar in erster Linie Zombie-Parcours-Action, Rollenspiel-Elemente wie freie Entscheidungen und deren Konsequenzen geben dem Spiel jedoch die nötige Tiefe.

von Ann-Kathrin Kuhls,
16.08.2018 11:50 Uhr

Die Entscheidungen in Dying Light 2 haben Konsequenzen. Oft geht es um Leben und Tod.Die Entscheidungen in Dying Light 2 haben Konsequenzen. Oft geht es um Leben und Tod.

Während der erste Teil von Dying Light hauptsächlich aus Zombie-Survival-Action bestand, liefert Dying Light 2 erheblich mehr Rollenspiel-Elemente. Zum Beispiel freie Entscheidungen, die tiefgreifende Konsequenzen auf den späteren Spielverlauf haben sollen.

Zombies, Parcours und Konsequenzen
Unsere Preview zu Dying Light 2

In einem Interview mit GamesIndustry erklärte Andrew Ciszewski, Chief Creative Officer beim Dying Light-Entwicklerstudio Techland, warum sie der ehemals reinen Actionreihe RPG-Elemente hinzugefügt haben. Hauptsächlich ging es dabei um die Verbindung zwischen Spiel und Spieler.

"Sie [RPG-Elemente] machen es einfacher, dich selbst auszudrücken, wenn du wirklich etwas mit deiner Figur oder deinem Avatar machen kannst. Entscheidungen und Konsequenzen sind nur ein Beispiel für Rollenspiel-Mechaniken, die dir das Gefühl geben, dass es dein Held ist. Deine Spielfigur."

Dying Light 2 bleibt im Kern ein Action-Titel

Dabei soll Dying Light 2 jedoch kein Telltale-Adventure werden, in dem nur die Entscheidungen zählen. Deswegen haben die Entwickler der Mechanik einen neuen Dreh gegeben.

"Es ist immer noch ein Actionspiel. […] Entscheidungen und Konsequenzen verbindet man immer mit RPGs, vor allem mit Hardcore-RPGs. Aber unsere Idee von Entscheidungen und Konsequenzen ist anders. Vom Gameplay her entwerfen wir eine Art Sandbox - es gibt Regeln, Grenzen, ein System und sowas alles. Spieler wissen, dass sie das auf ihre eigene Art und Weise kombinieren und so ihre eigene Erfahrung schaffen können, und genau das wollten wir auch in der Story erreichen."

Manche Gebiete können wir theoretisch betreten, sollten wir aber nicht immer, da die Zombies dort noch zu stark für uns sein können.Manche Gebiete können wir theoretisch betreten, sollten wir aber nicht immer, da die Zombies dort noch zu stark für uns sein können.

Das erreichen sie zum Beispiel, in dem sie keine lineare Levelentwicklung haben, wir also nicht mit der Zeit auf immer schwere Gegner stoßen. Es kann auch sein, dass sich neben einem Teil der Welt, in der sich eine anfängergerechte Menge Feinde tummelt, ein Bereich mit derart starken Gegnern befindet, in dem wir vor Level 10 kein Land sehen.

"In einem Teil der Stadt könnten jede Menge Zombies sein, einfach weil dort keine Menschen leben. Wenn du aber dafür sorgst, dass mehr Menschen in diese Zone wandern, werden die Zombies weniger und die Schwierigkeit sinkt. Was du tust, liegt an dir, denn du hast die Werkzeuge in der Hand, diese Dinge zu manipulieren."

Der Vierer-Koop kehrt zurück
Gemeinsam gegen Grausamkeiten

Wie unsere Entscheidungen das Spiel tatsächlich beeinflussen und ob die ambitionierten Pläne für Dying Light 2 Sinn ergeben, werden wir allerdings erst 2019 herausfinden. Dann erscheint das Spiel nämlich für PS4, Xbox One und PC.

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