Diablo Immortal - Größter Diablo-Youtuber fürchtet, dass es ihn seinen Lebensunterhalt kosten wird

Rhykker war schockiert vom Mobile-Diablo: Er könne dazu keine Inhalte machen und fragt sich, ob er mit Diablo noch seinen Lebensunterhalt verdienen kann.

von Maurice Weber,
13.11.2018 09:32 Uhr

Diablo Immortal sorgte nicht nur in der Community für Kritik, sondern auch für eine Krise bei Diablos größtem Youtuber. Diablo Immortal sorgte nicht nur in der Community für Kritik, sondern auch für eine Krise bei Diablos größtem Youtuber.

Wie viele Diablo-Fans hüllte sich die wichtigste Stimme in der Diablo-Community nach der BlizzCon tagelang in Schweigen: "Ich war schockiert." Das erklärte der bekannte Youtuber Rhykker nun in seinem ersten und bislang einzigen Video nach der Messe.

Denn auch Rhykker hatte irgendeine große Diablo-Ankündigung erwartet und konnte es kaum fassen, dass Blizzard mit Diablo Immortal ein Mobile-Spiel präsentierte. Ihn treffe diese Neuigkeit noch schwerer als andere Fans:

"Ich bin ein Diablo-Fan wie viele von euch. Aber ich bin obendrein auch jemand, der seinen Lebensunterhalt größtenteils mit Diablo-Inhalten verdient. Das ist mein Vollzeit-Job, Youtube und Streaming unterstützt von Patreon-Einkommen. Das ist mein Job, so bezahle ich meine Rechnungen. Und ich denke mir: Kann ich Inhalte zu einem Mobile-Spiel machen, kann ich ein Mobile-Spiel streamen? Will ich es überhaupt? "

Wenn Blizzard nichts weiter zu Diablo zu zeigen hätte, dann stelle sich ihm also die Frage, ob er überhaupt noch einen Job habe. "Mir ist klar geworden, ich kann keine Inhalte machen. Ich kann kein Hype-Video machen, wie ich es geplant hatte".

Rhykker war auf der BlizzCon vor Ort und wollte eigentlich direkt nach der Präsentation schon ein Video über all die spannenden Dinge herausbringen, die er sich erhofft hatte. Stattdessen machte ihm die BlizzCon Sorgen um seine Zukunft: "Meine Verlobte und ich haben gerade eine Wohnung gekauft und ich drehe gerade ziemlich durch."

Rhykker räumte allerdings ein, dass Diablo Immortal für ein Mobile-Spiel sogar besser sei, als er sich hätte vorstellen können.

Es habe durchaus einige coole Ideen wie miteinander interagierende Fähigkeiten hatte und werde finanziell bestimmt ein Erfolg. Außerdem freue er sich auf die Story-Brücke zwischen Teil 2 und 3.

Seine größte Kritik ist schlichtweg, dass es nicht für den PC kommt: "Ich mag Tastatur und Maus, ich mag einen großen Bildschirm. Ich habe nicht hunderte und tausende Dollar in PC-Hardware gesteckt, um dann auf dem Handy zu spielen."

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